Endspieltraining

Das Endspiel wird immer mehr zu einer sehr wichtigen Größe

  • weil man immer stärkere Gegner bekommt, geht es auch öfter ins Endspiel

  • weil das Endspiel sehr vielfältig ist!

  • Weil im Endspiel jede Figur ihre Besonderheiten deutlich zeigen kann!

Was unterscheidet Endspiel vom Mittelspiel?

  • Geringere Figurenzahl; meist nach Damentausch

  • Grundsätzlich andere Spielmethoden

    • König wird zu einer aktiven Figur (Der König muss nicht mehr verteidigt werden!)

    • Die Aktivität jeder Figur wird immer größer!

    • Das Spiel nimmt forcierten Charakter an! (Die weite und konkrete Berechnung nimmt zu!)

ENDSPIEL — PRINZIPIEN

(auch Endspielmethoden)

  1. Die Aktivierung des Königs

  2. Die Bildung und der Vormarsch von Freibauern

  3. Die Einschränkung der Beweglichkeit gegnerischer Figuren (Zugzwang)

Zu 1.

  • Zentralisierung des Königs, weil er aus dem Zentrum alle Teile des Schachbretts leichter erreichen kann.

  • Überführung des Königs in den Hauptabschnitt des Kampfes.

  • König ist im Endspiel auch ein Angreifer; auch gegen den gegnerischen König!

Zu 2.

  • Die Bedeutung von Freibauern steigt im Endspiel enorm an.

  • Der Freibauer wird entweder zur entscheidenden oder zur ablenkenden Kraft

  • Zur Bildung von Freibauern gibt es drei Wege

    • der Durchbruch

    • Vorrücken der Bauernmehrheit

    • Beseitigung der gegnerischen Bauern durch Figuren

Zu 3.

  • Die Erhöhung der Mobilität (Beweglichkeit) der eigenen Figuren.

  • Die erzwungene Verteidigung ist eine Methode, die Beweglichkeit der gegnerischen Figuren zu verringern.

  • Den gegnerischen Figuren (auch einzelnen) die Felder nehmen.

  • Aufbau von Hindernissen durch eigene oder gegnerische Figuren.

Erläuterungen zum Thema: „Einfache Bauern – Endspiele“

(1) Bauernendspiele – Stellung 0 [Quadratregel]

Das Quadrat des Bauern b4 ist b4–f8–f4–b8. Bei einem Bauern auf dem Ausgangsfeld (Grundstellung), beginnt das Quadrat erst ein Feld vor dem Bauern.

     

1…Kf4 Die Quadratregel sagt folgendes: Befindet sich der König im Quadrat des Bauern oder kann er in deses eintreten, holt er den Bauern ein, andernfalls nicht!

2.b5 Ke5 3.b6 Kd6 4.b7 Kc7 [Beispiel aus Auerbach, Lehrbuch der Endspiele. 1⁄2–1⁄2

(2) Bauernendspiele – Stellung 1 [Opposition]

Der gegnerische König kann die Umwandlung eines Bauern am besten bekämpfen, wenn er ein Feld auf seinen Wege besetzt. Die Seite mit den Bauern muss versuchen, den eigenen König vor den Bauern zu platzieren. Hier haben wir eine Opposition. Damit besteht gegenseitiger Zugzwang. Wer am Zug ist hat sozusagen den Schaden. Weiß kann nur Remis erreichen, Schwarz wird verlieren.

1.Kb3 Kb5! [Der schwarze König verhindert, dass der weiße König vorwärts gehen kann. [1…Kd5?? 2.Kb4+–] 2.c4+ [2.c3 Kc5= ändert nichts.] 2…Kc5 3.Kc3 Kc6 4.Kd4 Kd6 5.c5+ Kd7 6.Kd5 Kc7 7.c6 Kc8 8.Kd6 Kd8 9.c7+ Kc8 [bis schließlich die kritische Stellung erreicht wird. Wir haben eine Situation beiderseitigen Zugzwanges vor uns. Das Zugrecht ist hier für beide Seiten nachteilig. Weiß am Zug muss 10.Kc6 spielen, was zu Patt und somit Remis führt. Schwarz am Zug müsste 10… Kb7 ziehen, worauf Weiß 11.Kd7 antwortet und den Bauern in eine Dame umwandelt.Weiß muss somit obige Stellung also möglichst mit schwarzer Zugpflicht anstreben, während Schwarz danach trachten wird, dass Weiß am Zug ist.]

(3) Bauernendspiele – Stellung 2 [Opposition]

Bei der Verwandlung des Springerbauern verbirgt sich eine weitere Gefahr. Wegen der Pattgefahr ist dies etwas komplizierter.]

1.Kf7 [Weiß beabsichtigt, seinen König vor den Bauern zu bringen.][1.g6+? wäre ein Fehler 1…Kh8 2.g7+ Kg8 3.Kg6 Patt.] 1…Kh8 2.Kg6! [2.g6? Patt.] 2…Kg8 3.Kh6 [3.Kf6?! verdirbt nichts, ist aber der falsche Weg. 3…Kh7 4.Kf7 Kh8 und nun doch 5.Kg6 Kg8 6.Kh6+–] 3…Kh8 4.g6 [Dieser Bauernvormarsch zwingt den schwarzen König, die Opposition aufzugeben.] 4…Kg8 5.g7 Kf7 6.Kh7 [Der weiße König beherrscht nun das Umwandlungsfeld g8, und der Bauer geht im nächsten Zug zur Dame.]

(4) Bauernendspiele – Stellung 3 [Randbauer]

Ein Randbauer ist “immer” Remis! Das trifft natürlich nur dann zu, wenn der schwächere König in der Nähe des gegnerischen Bauern ist.Wäre hier weiß am Zug, könnte er mit]

1…Kg3 [1…– 2.Kf2 Kh1 3.Kf1 h2 4.Kf2 würde er den gegnerischen König einsperren, man spricht von Patt des Stärkeren!] 2.Kg1 h2+ 3.Kh1 Kh3 [Patt Wichtig ist es für die schwächere Seite, rechtzeitig die Ecke vor dem Bauern zu erreichen. Entweder direkt davor oder zum Einsperren des gegnerischen Königs.] 1⁄2–1⁄2

(5) Bauernendspiele – Stellung 4 [Kritische Felder]

1.Kf4! [1.Ke4? ist falsch. 1…Ke7 2.Kf5 Kf7=] 1…Ke7 2.Kg5! [2.Kf5? Kf7= Schwarz hat die Opposition.] 2…Kf7 3.Kf5 [Nun ist Schwarz am Zug und verliert die Kontrolle über die kritischen Felder. ] 3…Ke7 4.Kg6 [Der schwarze König wird zurückgedrängt, danach wird der Bauer d6 erobert.] 4…Ke8 5.Kf6 Kd7 6.Kf7 Kd8 7.Ke6 Kc7 8.Ke7 Kc8 9.Kxd6 Kd8 10.Ke6 Ke8 11.d6 Kd8 12.d7 1–0

(6) Bauernendspiele – Stellung 5 [Mehrbauer]

Weiß hat am Damenflügel einen Mehrbauern. Man sagt auch er hat die Majorität am Damenflügel. Zum Gewinn muss er dort einen Freibauern bilden.

1.Kf1 Ke7 2.Ke2 Kd6 3.b4 [Regel: Der Bauer, dem keiner der anderen Seite gegenüber steht, zieht zuerst: “Kandidat zuerst”.] [3.a4? A5] 3…Kd5 4.Kd3 f5 5.f4 g6 6.g3 a6 7.a4 Kc6 [Früher oder später muss der schwarze König zurückgehen.] 8.Kd4 Kd6 9.b5 axb5 10.axb5 Kc7 11.Ke5 [Weiß gibt den Freibauern, um am anderen Flügel einzudringen und entscheidendes materielles Übergewicht zu erlangen.] 11…Kb6 12.Kf6 Kxb5 13.Kg7 Kc4 14.Kxh7 Kd4 15.Kxg6 1–0

(7) Bauernendspiele – Stellung 6 [Dreiecksmarsch]

Um seinen Vorteil umzusetzen macht der weiße König nun ein Dreiecksmanöver. Der schwarze König kann dies nicht kopieren, weil ihm die Felder fehlen. Bei einem Dreiecksmanöver geht es darum die gleiche Stellung mit der anderen Seite am Zug zu erreichen.]

1.Kd4 [1.Kd6 Kd8 und nun wäre 2.c7+? Falsch. 2…Kc8=] 1…Kd8 [1…Kc7 2.Kc5 1–0] 2.Kc4 Kc8 [2…Kc7 3.Kc5 1–0] 3.Kd5 Kd8 4.Kd6 Kc8 5.c7 Kb7 6.Kd7 1–0

(8) Bauernendspiele – Stellg 7 Entfernter Freibauer

Beide Seiten haben einen Freibauern. Aber hier, wo auch auf der g-Linie noch ein Bauernpaar steht, ist der entferntere der entscheidende.]

1…c4+ [Auch andere Züge helfen nicht.] (1…Kd6 2.Kc4 Kc6 3.a5 Kd6 4.Kb5+–] 2.Kc3 Kc5 3.a5 Kb5 4.a6! [Entscheidend. Der schwarze König muss sich um diesen Bauern kümmern und danach steht er schon zu weit abseits, um noch beim Kampf um die anderen Bauern eingreifen zu können.] 4…Kxa6 5.Kxc4 Kb6 6.Kd5 Kc7 7.Ke6 Kd8 8.Kf6 Ke8 9.Kxg5 Kf7 [Oder 9…Kf8 10.Kg6 Kg8 11.g5 Kh8 12.Kf7+–] 10.Kh6 1–0

(9) Bauernendspiele – Stellung 8 [Fernopposition]

1.Ke2! [Falsch wäre 1.Ke1?? denn nun gewinnt Schwarz. 1…Ke7 2.Kd2 Kd6 3.Ke3 Ke5 4.Kd3 Kd5 5.Ke3 (5.Kc3 Ke4–+) 5…Kc4–+] 1…Kf8 2.Kd3! [Umgehung] 2…Ke7 3.Ke3! [Fernopposition] 3…Ke6 4.Ke4 [Nahopposition] 4…Kd6 5.Kd4! [5.Kf5? Kd5 6.Kg5 Kc4 7.Kxh5 Kxb4=] 5…Kc6 6.Ke5 Kc7 7.Kd5 Kd7 8.Kc5 Kc7 9.Kxb5 Kb7 10.Kc5 Kc7 [10…Ka6 11.Kc6! Nach 11.d5 oder 11.b5+ erreicht Weiß nur ein Remis, weil der schwarze König rechtzeitig nach f8 gelangt. 11…Ka7 12.Kd5 Kb6 13.Ke5+–] 11.Kd5 Kb6 12.Ke5 [Schwarz erreicht nicht mehr rechtzeitig das Feld f8.] 1–0

(10) Bauernendspiele – Stellung 9 (Un)bewegliche Majorität

Beide Seiten haben an je einem Flügel eine Majorität, aber Weiß kann die schwarze am Vormarsch hindern.

1.a5! [Damit werden die schwarzen Bauern am Damenflügel vorerst festgelegt.] 1…Ke7 [Oder 1…Kc7 2.g4 b6 3.axb6+ Kxb6 4.h4 Kc5 5.g5 hxg5 6.h5! Der schwarze König gelangt nicht mehr ins Quadrat des Bauern.] 2.Kf2 Ke6 3.g4 Ke5 4.Ke3 c5 5.b3 Kd5 6.h4 Ke5 7.Kd3 Kf4 8.g5! [Erst tauscht Weiß den letzten schwarzen Bauern am Königsflügel ab, dann erobert er die restlichen schwarzen Bauern.] [8.Kc4?? bringt Weiß in Not. 8…Kxg4 9.Kxc5 Kxh4 10.Kb6 Kg4 11.Kxb7 h5 12.b4 h4 13.Kxa6 h3 14.b5 h2 15.b6 h1D–+] 8…hxg5 9.hxg5 Kxg5 10.Kc4 Kf5 11.Kxc5 Ke5 12.Kb6 Alle schwarzen Bauern werden erobert. 1–0

(11) Bauernendspiele – Stellung 10 [Gedeckter Freibauer]

1.Kd4 f4 2.Ke5 a5! 3.a3 [3.bxa5? Kxc5=] 3…a4 4.Kf5 d4 [Dieser Bauer kann vom eigenen König nicht unterstützt werden.] 5.Ke4 d3 [Durch das Bauernopfer kann Schwarz seinen König aktivieren.] 6.Kxd3 Kd5 7.g3! [Der einzige Zug, der zum Erfolg führt.] 7…fxg3 [Es gibt nichts Besseres.] 8.Ke2 Ke5 [8…g4 9.Kf1 Ke5 10.Kg2+–] 9.Kf3 Ke6 10.Kxg3 Kf5 11.Kf3 [11.c6?? Dieser Zug ist übereilt. 11…Ke6 12.Kg4 Kd6 13.Kxg5 Kxc6 14.Kf5 Kd5–+ Der weiße König kommt an seinem Widerpart nicht vorbei.] 11…Ke5 12.Kg4 Kf6 13.c6 [Jetzt gewinnt diese Ablenkung des schwarzen Königs.] 13…Ke6 14.Kxg5 Kd6 15.Kf5 Kxc6 16.Ke6 1–0

(12) Bauernendspiele – Stellung 11 [Reservetempo]

Zwei Stellungsmerkmale ermöglichen den weißen Sieg:1. Weiß kann noch mit dem h-Bauern ziehen und hat somit 2 Reservetempos für den Fall von Zugzwangstellungen. 2. Weiß gelangt mit dem König auf die 4. Reihe, Schwarz mit dem seinigen nur bis auf die 6. Reihe. ]

1.Kf3 Ke7 2.Ke3 [Im Kampf der Könige um Raumgewinn ist die Zugmöglichkeit h2–h3 oder h2–h4, das Reservetempo, entscheidend.] 2…Ke6 [2…Kf6 3.Kd4 g5 4.h4 gxh4 (4…g4 5.Kd5 Kg7 6.Ke5 Kg6 7.Ke6+– Die schwarzen Bauern werden allesamt erobert.) 5.gxh4 Ke6 6.Kc5 Ke7 7.Kd5 Kf6 8.Kd6+– Der Nachziehende kann das Eindringen des weißen Königs nicht unterbinden.] 3.Kd4 Kd6 4.h3! Ke6 5.Kc5 Ke7 6.Kc6! [Nur so kann der schwarze König zurückgedrängt werden.] [6.Kd5 Kd7 7.Ke5 Ke7 8.h4 Kf7 9.Kd6 Kf6 1⁄2–1⁄2] 6…Ke6 7.h4! [Hier ermöglicht das Reservetempo den Sieg für Weiß.] 7…Ke7 8.Kc7! [8.Kd5? Kd7=] 8…Ke6 9.Kd8! Kf7 [9…Kd5 Auch dieser Gegenangriff bringt nichts ein. 10.Ke7 Ke4 11.Kf6 Kf3 12.Kxg6 Kxg3 13.Kg5!+–] 10.Kd7 Kf6 11.Ke8 [Schwarz kann das Eindringen des weißen Königs nicht verhindern.] 1–0

Hier gibt es noch ein paar Aufgaben zum Üben:

Liberecer Open

Vergangene Woche nahme ich am Liberecer Open teil.
Auf der einen Seite habe ich ganz gut gespielt.
Mit 6,5 Punkten aus 9 Runden hatte ich am Ende den 7. Platz erreicht.
Ziel war bester Senior. habe ich auch erreicht.
Auf der anderen Seite habe ich 26 ELO-Punkte verloren.
Hauptgrund war das schwierige Spiel gegen die jugendlichen Spieler.
Polnische Kaderspieler bekam ich einen (ELO 1287), zwei norwegische Brüder,
Teilnehmer an den Europa-EM 2019 (jeweils ELO 1770).
Und der Höhepunkt, dazu das beigelegte Foto, gegen eine chinesische
Zehnjährige (geb 2010) habe ich um die Zeitnot das Endspiel verloren.
Sie hat ELO 1824, aber Anfang Februar in Budapest (siehe Erg.-Tabelle)
144 ELO plus erspielt gegen doch recht starke Spieler und den 1. Platz
erzielt.
Auch hier im Liberecer Open spielte sie hervorragend (9.Platz),
und wieder 80 ELO-Punkte Zuwachs. So steht sie nun bei ELO 2044!!
Natürlich waren nicht alle Kinder so stark und erfolgreich; gelernt haben
alle sehr viel!

Leider liegt das Turnier außerhalb der Fereinzeit.
Es wäre aber für unseren Nachwuchs eine sehr gute Trainingsmöglichkeit.
Die Fahrt bis Liberec dauert keine halbe Stunde (27 Minuten)

Beste Grüße
Oswald Bindrich

Ergebnisse der “KEM” Turnier 3.

Bye, bye 25. Euroregionale Schachwoche

Am 16. Februar ging mit dem 23. Mini-Open des Oberkretscham Leutersdorf und mit dem 24. Open der Sparkasse Oberlausitz Niederschlesien die 25. Euroregionale Schachwoche des SC 1994 Oberland zu Ende. An fünf Tagen wurden in sechs verschiedenen Turnieren heiße Schlachten auf den 64 Feldern ausgetragen. Alle Turniere zusammen umfassten 147 Teilnehmer. Alle Sieger sind gekürt. Kreismeister des Kreises Görlitz wurde Jonas Dünzel und Jugendkreismeister Christoph Sperling. Den Preis “Für den Schachsport” überreichten wir an Toni Donath, der in den letzten Jahren durch sein Engagement bei der Organisation der Schachwoche. Er verkörpert mit seiner aufopferungsvollen Arbeit die Ideale, die der Sinnstifter und langjährige Mäzen für die Auszeichnung, Gerold Hinke, so zusammenfsste: Es sollen die geehrt werden, die dafür sorgen das der Laden läuft, ohne die es keine Sieger gäbe, weil die Schachwoche gar nicht erst stattfindet. Anlässlich des fünfundzwanzigsten Jubiläums wurde einem sichtlich gerührten Bürgermeister Scholze für seine herzliche Gastfreundschaft mit einem Ehrengeschenk gedankt. Über sein Amt hinaus zeigte er in all der Zeit Interesse an der Schachwoche. Unser Dank gilt allen Sponsoren und Helfern, die mit Geld und fleißiger Arbeit dafür sorgten, dass der Laden läuft. Wir freuen uns über die zahlreichen Teilnehmer, die durch Kampfgeist und Fairness einen tollen Schachhöhepunkt in der Oberlausitz schufen.

Hier gibt es die DWZ-Listen des Sparkassen- und Mini-Open.

Zweite Hälfte der Schachwoche steht bevor

Einen Tag vor dem Beginn des 24. Open der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und des 23. Mini-Open des Oberkretscham Leutersdorf zählen die beiden Turniere 62 bzw.31 Teilnehmer. Im Sparkassenopen meldeten sich mit Fabian Zaucke und Ulrike Rößler gleich zwei Hoffnungsträger des Gastgebers ab. Während ersterer krankheitsbedingt zurückzieht spielt Ulrike Rößler am Wochenende für Hofheim in der Damenbundesliga. Erfreulich ist, dass mit Mathias Leipert ein weiter Spieler mit DWZ über 2000 gemeldet hat. Spannende Wettkämpfe sind also garantiert.

25. Euroregionale Schachwoche in Leutersdorf

Vom 8. bis 16. Februar kommt die Schachwoche des Jahres 2020 zur Austragung. Seit 2008 setzt sich die Veranstaltung aus dem Schnellschach-Cup und dem Blitzschachturnier am ersten Wochenende sowie dem Miniopen des Oberkretscham und dem Open der Sparkasse am zweiten Wochenende zusammen. Auch der zweite Abschnitt wird durch ein Blitzschachturnier komplettiert.

Unsere U10 gewinnt Bronze in der BMM

Helena, Leonardo, Alfons und Adrian erkämpften am 1.2.2020 in der zentralen Endrunde in Großröhrsdorf mit zwei Siegen und einem Unentschieden den Bronzerang und die Qualifikation zur Sachsenmeisterschaft U10. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

Kreiseinzelmeisterschaft 2020 Kreis Görlitz

Am 25.1.2020 fand in Löbau die zweite Runde der Kreismeisterschaften im Nachwuchs mit 42 Teilnehmern in drei Alterskategorien statt. Der SC 1994 Oberland war bei dieser Schnellschachveranstaltung mit Leonardo Bluhm und Adrian Günther in der Turniergruppe U 8-10 Jahren dabei. In der Altersklasse U 12-14 Jahren starteten Riku Selig und der Neuzugang Oliver Krahl aus Neueibau. Leonardo triumphierte ungeschlagen in seiner Altersklasse. Danke an den Löbauer SV für die Ausrichtung und an Christian Rösler vom SC 90 Niesky, der als Turnierleiter fungierte. Die nächste Runde findet im März statt. (FPR.)

2. Schulschachpokal 2019/20

am 23. Januar 2020 in der Lessing-Grundschule Zittau

Gruppe A

*Turnier-WZ nach der 2. Runde

Pl.

Vorname Name

DWZ

Schule (Kl)

AK

S

R

V

Pkte

TWZ*

1

Domenik Horn

1063

OS Schlieben(9)

 

4

1

0

4,5

1148

2

Julian Hentschke

1007

GS Weinau(4)

12

4

0

1

4,0

1074

3

Martin Leipert

1038

CWG(8)

 

3

1

1

3,5

1053

4

Alfons Neuke

816

GS Mhwdf(3)

10

3

1

1

3,5

920

5

Riku Seelig

819

CWG(5)

12

2

1

2

2,5

818

6

Nick Lehmann

705

GS Weinau(4)

10

2

1

2

2,5

789

7

Ludvik Sajtar

761

Schkola(3)

10

2

0

3

2,0

797

8

Leonardo Bluhm

938

GS Leu(3)

10

2

0

3

2,0

926

9

Helena Rößler

973

GS Leu(3)

10

2

0

3

2,0

902

10

Johannes Siodmok

866

CWG(6)

 

1

1

3

1,5

819

11

Oliver Krahl

682

OS Oderwitz(7)

 

1

0

4

1,0

679

12

Jamie Engelmann

687

Less-GS(3)

10

1

0

4

1,0

680

Gruppe B

*Turnier-WZ nach der 2. Runde

Pl.

Vorname Name

TWZ

Schule (Kl)

AK

S

R

V

Pkte

TWZ*

1

Elija Arnhold

760

Zinsdf Herrnhut(8)

 

5

0

1

5,0

791

1

Luca Naak

583

Zinzdf Herrnhut(5)

12

5

0

1

5,0

748

3

Ruben Fodrowski

484

Schlieben(8)

 

4

0

2

4,0

637

4

Joe Hirche

536

Busch-GS(4)

12

4

0

2

4,0

650

5

Bastian Spiegelhauer

698

Less-GS(4)

12

4

0

2

4,0

698

6

Annalena Griep

594

OS Oderwitz(8)

 

3

1

2

3,5

594

7

Marek Donath

549

GS Bertsdorf(3)

10

3

0

3

3,0

580

8

Helen Präfke

582

CWG(8)

 

3

0

3

3,0

595

9

Daniel Weickelt

565

GS Weinau(2)

8

3

0

3

3,0

574

10

Elias Spal

658

Schkola(3)

10

2

0

4

2,0

644

11

Jona Marcellino

611

GS Leutersdorf(2)

8

2

0

4

2,0

601

12

Kiryl Patotski

469

CWG(7)

 

2

0

4

2,0

469

13

Tom Schmidt

596

OS Schlieben(8)

 

1

0

5

1,0

583

14

Lukas Steudtner

525

GS Seifhdf(1)

8

0

1

5

0,5

515

Gruppe C1

Pl.

Vorname Name

TWZ

Schule (Kl)

AK

S

R

V

Pkte

TWZ*

1

Konja Rehm

450

Zinzdf Herrnhut(5)

12

4

1

0

4,5

639

2

Julius Renger

607

GS Mhwdf(4)

12

3

2

0

4,0

651

3

Max Hoffmann

537

GS Mhwdf(4)

12

3

2

0

4,0

640

4

Domenic Kirsche

444

OS Oderwitz(5)

12

3

0

2

3,0

509

5

Lukas Schmidt

452

OS Schlieben(5)

12

3

0

2

3,0

503

6

Arthur Barannikov

397

GS Busch(3)

10

3

0

2

3,0

475

7

Maurice Beyer

450

OS Schlieben(8)

 

1

2

2

2,0

448

8

Rasul Baimurzaev

582

OS Weinau

 

2

0

3

2,0

574

9

Ben Thümmel

439

OS Oderwitz(5)

12

2

0

3

2,0

437

10

Tyler Espig

445

OS Schlieben(8)

 

1

2

2

2,0

444

11

Hugo Stäglich

446

OS Oderwitz(5)

12

1

1

3

1,5

442

12

Philipp-Fips Hoffmann

428

OS Schlieben(5)

 

1

1

3

1,5

424

13

Leonie Lange

441

CWG(8)

 

1

1

3

1,5

437

14

Janine Arnhold

446

Zinzdf Herrnhut(8)

 

1

0

4

1,0

439

Gruppe C2

Pl.

Vorname Name

TWZ

Schule (Kl)

AK

S

R

V

Pkte

TWZ*

1

Justin-Noah Krtschil

398

GS Leutersdorf(1)

8

4

0

1

4,0

526

2

Tobias Dreßler

433

GS Seifhdf(2)

8

4

0

1

4,0

537

3

Stepan Prochazka

400

GS Weinau(1)

8

4

0

1

4,0

523

4

Moritz Koziol

397

Schkola(3)

10

3

1

1

3,5

485

5

Charly Theilig

436

Schkola(4)

12

3

0

2

3,0

460

6

Pia Gäbler

400

Schkola(3)

10

2

2

1

3,0

440

7

Rashid Baimurzaev

400

GS Busch(3)

10

3

0

2

3,0

448

8

Max Gottschalt

432

GS Seifhdf(2)

10

3

0

2

3,0

452

9

Paul Wobst

400

GS Mhwdf(2)

10

2

1

2

2,5

400

10

Paul Kubitz

400

GS Seifhdf(4)

10

2

1

2

2,5

400

11

Luca Günther

439

GS Leutersdorf(2)

10

2

2

1

3,0

436

12

Danilo Cegar

398

GS Less(1)

8

1

2

2

2,0

396

13

Elisabeth Lange

365

GS Less(2)

8

2

0

3

2,0

361

14

Eddy Trenkler

400

GS Seifhdf(2)

10

2

0

3

2,0

396

14

Emil Koban

369

GS Less(2)

10

2

0

3

2,0

365

16

Oscar Donath

400

GS Leutersdorf(1)

8

1

1

3

1,5

392

17

Emanuel Pierre Kelz

391

GS Less(1)

8

1

0

4

1,0

381

Insgesamt nahmen 57 Kinder und Jugendliche aus 13 Schulen teil!

U 8: 1. Daniel Weickelt 2. Jona Marcellino 3. Lukas Steudtner

U10: 1. Alfons Neuke 2. Leonardo Bluhm 3. Helena Rößler

U12: 1. Julian Hentschke 2. Riku Seelig 3. Luca Naak

Die 3. Runde findet im neuen Schuljahr am

Mittwoch, den 18. März 2020 in der OS Richard-von-Schlieben Zittau statt.

Mit Sieg für Grand- Prix-Finale qualifiziert

Am vorletzten Januarwochenende fuhr Helena Rößler nach Windisch-Leuba, um am Mädchen Grand Prix teilzunehmen.

Dieses Turnier wurde 2016 ins Leben gerufen, um Mädchen in allen Altersklassen bis u25 die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten untereinander zu beweisen. In vielen Regionalturnieren qualifizieren sich dort die jeweils drei Besten für das Deutschland – Finale, das Ende Februar im hessischen Limburg stattfindet.

Nachdem alle eingetroffen waren stellte sich heraus, dass Helena unter den 9 Teilnehmerinnen ihrer Altersklasse die höchste Wertzahl hatte, und damit zum engsten Favoritinnenkreis gehörte.

Das kann natürlich auch eine Bürde sein.

Die ersten 4 Runden meisterte sie gut, indem sie auch Partien, in denen sie zeitweise im Nachteil war, gewann. Danach stand schon fest, dass Helena aus den Qualifikationsrängen nicht mehr zu verdrängen war. Ihre letzte Partie spielte sie dann unter ihren Fähigkeiten und verlor infolgedessen.

Mit 4 Punkten aus 5 Runden war sie zwar mit zwei weiteren Mädchen punktgleich, belegte aber aufgrund der besseren Wertung – sie hatte immer die stärksten Gegnerinnen bekommen- den verdienten ersten Platz.

Am Ende konnte die glückliche Siegerin einen Pokal und einen schönen Preis mit nach Hause nehmen.

Nun wünschen wir ihr viel Erfolg beim Finale in Limburg. (MH)