Sachsenpokal im Schnellschach

9 Teams ermitteln in Flöha den sächsischen Vertreter bei der Deutschen Schnellschachmeisterschaft

Bereits im Märtz sollte der Sachsenpokal im Schnellschach über die Bühne gehen. Wir hatten eine Vorrundengruppe als Ausrichter übernommen. Bekanntermaßen kam dann alles etwas anders… Am letzten Samstag, den 17.10.2020, war es aber doch endlich soweit. In der ehemaligen Baumwollspinnerei Flöha trafen neun von einst 18 gemeldeten Mannschaften zur Zwischenrunde und anschließenden Endrunde aufeinander. Der SC 1994 Oberland war von den Mannschaften aus dem Regierungsbezirk Dresden noch übrig. Wenn auch mit WIM Ulrike Rößler und Sebastian Szkoludek zwei wichtige Spieler nicht aufgeboten werden konnten, nahmen wir mit Pieter Leipert, Felix Schletter, Mannschaftsleiter Paul Hanisch und Frank-Peter Rößler in ernsten Absichten den Wettstreit auf. Mit ESV Nickelhütte Aue und VfB Schach Leipzig hatten wir in unserer Zwischenrundengruppe gleich zwei ganz schwere Brocken dabei. Die Seniorenriege des SC Leipzig um die 84-jährige Schachlegende Dr. Gabriele Just und der Krostitzer SV komplettierten das Feld.

In der ersten Runde wurden wir erwartungsgemäß von Aue geschlagen. Dabei war das 0,5 : 3,5 etwas zu hoch. Einzig Pieter gelang ein Remis gegen IM Cliff Wichmann. In der zweiten Begegnung mit SC Leipzig schlugen wir in gleicher Weise zurück. Ehre gebührt Frau Dr. Just, die an Brett vier in einer klaren Remisstellung darauf verzichtete, Frank-Peter Rößler mit seinen verbliebenen sechs Sekunden auf der Uhr – durchaus regelkonform – über die Zeit zu heben. Danke für diese faire Geste. Gegen den Krostitzer SV gelang ein standesgemäßer Sieg. Nach einer Verschnaufpause in Runde 4, die für uns spielfrei war, ging es gegen den VfB Schach Leipzig um nicht weniger als den Einzug ins Finale. Obwohl die Rollen dem Papier nach klar verteilt waren, kam es zu einem harten Kampf. Nachdem Rößler und Hanisch an den Brettern drei und vier ihre Partien verloren hatten, war klar, dass der „Anschlusstreffer“ durch den Nieskyer Felix Schletter auch bei einem durchaus möglichen Sieg Leiperts am ersten Brett nicht mehr für die Endrunde reichen würde. Die knappe 2,5 : 1,5 – Niederlage bedeutete Platz drei in der Zwischenrunde. Auf der Heimfahrt wurde darüber spekuliert, wie schlagkräftig die Mannschaft mit Geburtstagskind Falko Bindrich gewesen wäre. Der mittlerweile 30-jährige Großmeister ist seit dem Sommer wieder Mitglied des SC 1994 Oberland. Das Mannschaftsergebnis konnte sich sehen lassen. Genauso wichtig wie das Wettkampfergebnis war die Spielpraxis in einer an Turnieren und Mannschaftskämpfen armen Zeit.



Ab jetzt wieder Training Freitags 19:00 Uhr im Oberkretscham.

Auch in der Oberlausitz beginnt das Schachleben wieder zu pulsieren

 Vom 20. – 23. August fand in den Räumen der Gemeindeverwaltung in Lawalde das 39. Löbauer Open statt. In diesen außergewöhnlichen Zeiten natürlich mit einem Hygienekonzept. Neben den üblichen Maßnahmen sind schachspezifische Besonderheiten zu vermelden. Vor der ersten Runde erhielten die Aktiven eine mit Namen versehene Bratwurstzange. Wer wollte, konnte diese dann zur Ausführung der Züge verwenden oder als Andenken an ein besonderes Turnier mit nach Hause nehmen.

Sieger und Platziere des 39. Löbauer Opens
Bildquelle: https://loebauer-sv.de/onewebmedia/Bericht%20Open.pdf

Schach am Brett Mensch gegen Menschen zu spielen, trauten sich 17 Schachfreunde, die in 7 Runden Schweitzer System gegeneinander antraten. Trotz der großen Leistungsunterschiede kam es neben interessanten Partien auch zu dem einem oder anderen Favoritensturz. Nach dem Sebastian in der 1. Runde überraschend gegen Arlene Schubert verloren hatte, kam es in der 4. Runde zu einem starken Auftritt unserer Helden. Sebastian besiegte den starken Nieskyer Nachwuchsspieler Felix Schletter, der in der kommenden Saison für unseren Verein in der 1. Sachsenliga an den Start gehen soll. Pieter schlug den späteren Turniersieger. In der 6. Runde hatte dann Pieter gegen Arlene seine Mühe, konnte aber wenigstens ein Remis in die Turniertabelle eintragen lassen. In der letzten Runde hielt Sebastian gegen den favorisierten Martin Kapp Remis und Pieter kam gegen den nominell schwächeren Sören Klemp auch nicht über ein Unentschieden hinaus. Am Ende gewann FM Martin Kapp vor unseren beiden Vereinsmitgliedern Sebastian Szkoludek (beide 5,0 Punkte) und Pieter Leipert (4,5 Punkte).

Den Löbauer Schachfreunden gebührt unser Dank für den Mut, in schwierigen Zeiten eine lange Tradition nicht abreißen zu lassen. Wir alle freuen uns schon auf den Jubiläumsjahrgang 2021.

Frank-Peter Rößler



Sommer Prag Open 2020

Leider war das kein seltener Anblick. Zwar handelt es sich bei diesem Bild lediglich um die
Bekanntgabe der 3. Runde des Blitzturniers, auf Abstände etc wurde jedoch generell nicht
geachtet. Wer mit seiner Partie fertig war und somit zum Zuschauer wurde, sollte zwar ab
dann eine Maske tragen, Kontrollen gab es jedoch nicht. Dafür gab es jedoch 408
Schachspieler aus 24 Ländern, die sich im Sommer Prag Open 2020 in einem A und B
Turnier die Köpfe zerschlagen haben. Bei 72 Titelträgern, darunter 7 GMs, gewann am Ende
der “Lokalmatador” GM Martin Petr mit 8/9 vor den GMs Vojtech Plat und Johan Sebastian
Christiansen. Ich selber, als 121 gestartet, bin mit einem Remis gestartet und hatte in Runde
2 auf einmal einen GM vor mir sitzen. Aber mehr als meine Elo hergibt habe ich in allen
Runden nicht aufs Brett bringen können. Mit mageren 4/9 Punkten und einem 120. Platz
beendete ich am 15.08.2020 mein Turnier. Der “Baldoberländer” Felix Schletter und ich
teilten uns eine Pension inmitten der Innenstadt. Für ihn lief es etwas besser: 4½/9 Punkte
und ein 102. Platz sowie ein über 100 Punkte großer Elozuwachs.
Doch was am Ende zählt ist die Atmosphäre! Wir spielten im 4 Sterne Olympik Hotel Prag,
das angenehm klimatisiert war. Die Anzahl von hochwertigen Partien war übergroß. Es
spielten außerdem die GMs Sergei Movsesian und Thai Dai Van Nguyen ein Match über 6
Partien. Die ersten 20 Partien des A Opens sowie das Match konnte man sogar mit etwas
Verzögerung auf chess24 verfolgen.
Prag war allen in allem eine sehr schöne Erfahrung. Es war nach dem Lockdown mit eines
der ersten großen Turniere, die wieder stattfanden.
Wer sich nun selber ein Bild von allen Ergebnissen machen möchte, kann auf
http://chess-results.com/tnr529730.aspx?lan=1&art=1&rd=9&fed=GER&turdet=YES&flag=30
alles nachschauen.
Pieter Leipert

Adolf Anderssen Schach Festival

Wrocław OPEN A (1. bis 8. August 2020)

Vom 24. Leutersdorfer Sparkassenopen im Februar zum polnischen Schachfestival Anfang August war es zeitlich eine weite Spanne. Normalerweise könnte man in dieser Zeit über Meisterschaften, Mannschaftskämpfe und Einladungsturniere in großer Anzahl berichten. In diesem Jahr füllte diese Zeit schachlich gesehen ein schwarzes Loch. Ab dem 13. März mit der Schließung der Schulen in Sachsen endete für eine lange Zeit auch das gesellige Leben in den Vereinen, so auch beim Schachclub 1994 Oberland. Erst im Juni kehrten einige Schachfreunde zum Training ans Schachbrett zurück. Vor allem die Kinder begannen mit der Rückkehr in die Schulen wieder mit den Übungsstunden, die bedingt durch strengen Hygienevorschriften erst einmal auch im Freien stattfanden.

Nach all den Turnierabsagen und der Ungewissheit über die Fortsetzung der Punktspielsaison kam einem die Ankündigung der polnischen Schachfreunde, vom 1. bis 9. August ihr Adolf Anderssen Schachfestival durchzuführen, wie ein Sonnenaufgang nach einer langen Nacht vor. Anmeldung und Quartier organisieren waren etwas abenteuerlich. Nach einer beschwerlichen Anreise saß ich dann am Samstag, den 1. August in Wroclaw am Brett. Maske oder nicht musste jeder für sich selbst entscheiden. Bis auf wenige Ausnahmen verzichteten die meisten Teilnehmer auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Abstände zwischen den Tischen waren großzügig bemessen. Nur der Gegenüber war eben gerade einmal auf der empfohlenen Distanz. Insgesamt war es eher die sommerliche Hitze, die den Spielern in den meisten Partien zu schaffen machte. Das Teilnehmerfeld im Hauptturnier war mit 31 Schachspielern aus Polen, der Ukraine, Deutschland und Belgien besetzt. Ein ELO-Durchschnitt von 2080 weist für mich starke Gegnerschaft aus. Immerhin stand ich auf Rang 26 der Startrangliste und konnte nach den Sternen greifen. Favoriten waren die Internationalen Meister Radosław Barski und Marcin Sieciechowicz (beide Polen) sowie Michael Kopylov (Ukraine). Um es vorwegzunehmen, Die Genannten belegten die ersten vier Plätze. Komplettiert wurde das Quartett durch den ELO-starken Fidemeister Filip Cukrowski (Polen). Die immerhin neunköpfige deutsche Vertretung wurde von Fidemeister Alex Dac-Vuong Nguyen (ELO 2366) angeführt. Bester Deutscher wurde im Endklassement aber Daniel Kopylov (TuRa Harksheide von 1945 Norderstedt) mit 6 Punkten aus 9 Runden. Fidemeister Paul Zwahr (SG Grünweiß Dresden) mit 5 Punkten wurde bester Sachse. Die größte Überraschung schaffte Miriam Peglau, die mit 4 Punkten und Platz 22 beste Dame des Turniers wurde und ein ganz paar ELO-Punkte hinzugewinnen konnte. Meine Teilnahme bescherte mir durchweg interessante Partien, kostete mich aber auch einige ELO-Punkte. Trotzdem bin ich nicht unzufrieden mit meinem Abschneiden. Ich erlebte ein spannendes Turnier, das in dieser besonderen Zeit auf das Wesentliche ausgerichtet war – das Schachspielen. Ich als Turnierausrichter, hätte unter Normalumständen auch Wert auf einen kleinen Imbiss im oder beim Turniersaal gelegt. Lobenswert war die Liveberichterstattung über Chess 24, wo alle Partien der A-Gruppe auch in Echtzeit übertragen wurden. Mein Dank gilt den polnischen Schachfreunden, die ob mutig oder übermütig, dem Schachsport etwas Normalität zurückgegeben haben.

Vervollständigt wurde das Festival durch eine B-Gruppe (bis ELO 2000) mit 38 Startern, ein Nachwuchsturnier bis 14 Jahre mit 19 Kindern und 58 Teilnehmern beim Adolf Anderssen-Memorial (Blitzschach 10 Minuten plus 2 Sekunden Bonus je Zug). (Frank-Peter Rößler)

Turniertabelle

Platz

Titel

Name, Vorname

Land

ELO

+/-

Pkt

Buchholz

Buchholz

1.

IM

Barski, Radosław

 Polen

2444 +4

7

46,5

51,0

2.

IM

Sieciechowicz, Marcin

Polen

2372 +10

6,5

46,5

50,5

3.

FM

Cukrowski, Filip

Polen

2419 +2

6,5

46,5

50,0

4.

IM

Kopylov, Michael

Ukraine

2393 +5

6,5

46,0

50,5

5.

 

Kopylov, Daniel

Deutschland

2335 +18

6

47,0

51,0

6.

 

Jankowiak, Tomasz

Polen

2115 +39

5,5

44,5

47,0

7.

 

Mondrzycki, Bartłomiej

Polen

2140 +23

5,5

42,5

46,0

8.

FM

Zwahr, Paul

Deutschland

2277 -14

5

43,0

45,0

9.

FM

Nguyen, Alex Dac-Vuong

Deutschland

2366 -18

5

42,5

46,0

10.

 

Piekielny, Paweł

Polen

2099 +42

5

41,5

45,0

11.

 

Burian, Simon

Deutschland

2073 +40

5

37,5

40,5

12.

CM

Krzywda, Andrzej

Polen

2156 -30

5

36,5

38,5

13.

 

Golecki, Jan

Polen

1988 +49

5

36,0

38,0

14.

 

Skurniak, Szymon

Polen

1987 +57

5

36,0

37,5

15.

 

Chmiel, Marcin

Polen

2267 -14

4,5

42,0

45,0

16.

 

Kanicki, Krzysztof

Polen

2163 -27

4,5

37,0

38,5

17.

 

Wong, Gengchun

Deutschland

2190 -70

4,5

36,5

39,0

18.

 

Jankowiak, Piotr

Polen

1992 +8

4,5

36,5

38,5

19.

 

Borowski, Przemysław

Polen

1790 +28

4

38,5

41,5

20.

 

Trybuś, Daniel

Polen

2084 -64

4

36,5

39,0

21.

 

Gardian, Adam

Polen

1723 +77

4

35,5

37,0

22.

 

Peglau, Mirjam

Deutschland

1851 +24

4

34,5

36,5

23.

 

Bojczewski, Mateusz

Polen

1888 +50

4

33,5

35,0

24.

 

Szcześniak, Konrad

Polen

2033 -25

4

32,0

34,0

25.

 

Małecki, Rafał

Polen

2071 -46

4

30,5

32,0

26.

WFM

Vanduyfhuys, Daria

Belgien

2050 -83

4

29,5

31,0

27.

 

Kowalczyk, Wojciech

Polen

1873 +46

3,5

30,5

39,0

28.

 

Roessler, Frank-Peter

Deutschland

1902 -14

3,5

29,5

31,0

29.

 

Krawiec, Grzegorz

Polen

1812 +12

3

35,5

38,0

30.

 

Peglau, Dora

Deutschland

1721 +/- 0

2,5

34,0

35,5

31.

 

Peglau, Markus

Deutschland

1886 -50

2

29,5

31,5



Jahreshauptversammlung und Wahl des Vorstandes am 11.07.2020

Nach der Lockerung der Coronabeschränkungen führten wir am zweiten Julisamstag unsere Jahreshauptversammlung mit der Wahl des Vereinsvorstandes durch. An der Veranstaltung nahmen 22 Vereinsmitglieder und ein Gast teil. Neben den Berichten des Vorstandes und dessen Entlastung stand in diesem Jahr die Wahl des Vorstandes an. Wiedergewählt wurden Frank-Peter Rößler (Vositzender), Jörg Keller (Stellvertreter), Ramona Braunstein (Spielwartin) und Rosemarie Schönfelder (Kassenwartin). Durch das Ausscheiden von Ralf Hammelbeck wurde die Funktion des Jugendwartes vakant. Neu gewählt wurde in dieses Amt Ulrike Rößler. Mannschaften und Schachwoche wurden bestätigt.

Falko Bindrich zurück beim SC 1994 Oberland

Unser Ehrenmitglied Falko Bindrich ist seit Ende wieder ordentliches Mitglied in unserem Verein. Bedingt durch die Einstellung des Spielbetriebes in der Bundesliga, meldete der Verein seine Profis beim Deutschen Schachbund ab. Wer aber bei Deutschen Meisterschaften spielen will, muss Mitglied in einem deutschen Schachverein sein. Herzlich Willkommen bei deinem SC 1994 Oberland und viel Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften im August in Magdeburg.


Bildquelle: https://www.grenkechessopen.de/de/fotos/grenke-chess-open-2018/3-runde/grenke-chess-open-2018-runde-3-20-864

DieOffene Linien

Die offene Linie ist ein sehr wichtiges strategisches Element. Sie spielt eine sehr große Rolle in fast jeder Stellung.

Die schweren Kräfte im Schach, die Dame und die Türme brauchen eine offene Linie, um ins Spiel zu gelangen. Auf offenen Linien fühlen sich Dame und Türme wohl und entfalten ihre größte Kraft. Oft bestimmt der Kampf um eine einzige offene Linie den gesamten strategischen Inhalt des Spiels.

Was sind offene Linien?

Entscheidend für den Begriff der offenen Linie ist das Vorhandensein von Bauern. Fehlen auf beiden Seiten Bauern spricht man von einer offenen Linie. Stehen von einer Seite noch Bauern (z.B. Schwarz) spricht man von einer halboffenen Linie. Der Vorteil liegt dann bei dem Spieler (z.B. Weiß), der gegen den Bauern spielen kann. Oftmals sprechen wir von der offenen Linie und meinen beides, die offene und die halboffene Linie.
Warum soll man eine offene Linie besetzen? Die Schwerfiguren bekommen die Möglichkeit, über die 7. (2.) oder 8. (1.) Reihe in das gegnerische Spiel einzudringen. Die Felder auf diesen Reihen können die gegnerischen Bauern nicht decken. Im Gegenteil die Schwerfiguren können die schutzlosen Bauern von der Seite leichter angreifen, weil sie sich nicht gegenseitig decken können. Oft stehen dort auch ungedeckte gegnerische Leichtfiguren. Einen Materialgewinn und vor allem ein Königsangriff lässt sich hier viel leichter verwirklichen. Auch wichtig zu wissen ist, dass zwei Türme auf der 7. (2.) meist schon das Remis durch Dauerschach sichern!
Wie geht man beim Kampf um die offene Linie systematisch vor? 1. Verdoppelung der Türme auf einer offenen (auch halboffenen Linie) 2. Bildung eines Vorpostens (ein Bauer deckt einen der Türme) 3. Kontrolle über das Einbruchsfeld(er), um das Eindringen zu ermöglichen 4. Eindringen auf die 7. (2.) oder 8. (1.) Reihe
Schafft es keine Partei, sich im Falle einer offenen Linie auf dieser einen Vorteil zu verschaffen, kommt es zu einem Generalabtausch der schweren Figuren auf dieser Linie.
Andererseits kann man meistens von klarem Vorteil sprechen, wenn es einer Seite gelingt, die offene Linie zu erobern.
(Zusammengefasst aus Koblenz, Jussupow und Srokowski)

(1) Nimzowitsch,Aaron – Capablanca, Raul
New York, 1927 [Jussupow OB]

Schwarz steht sehr gut, das Material ist aber
ausgeglichen. Er kontrolliert schon beide
offenen Linien.Nun muss er noch das
Eindringen auf die 2. Reihe vorbereiten.
1…Da2 Ein geschickter Zug! Nun kann der Lb2
nicht ziehen, sonst fällt der Bauer a3. [Nicht so
gut ist 1…Dd2 wegen 2.Df3] 2.Ta1 [Besser wäre
2.Tbd1; Und auf 2.Df3 folgt 2…Tc2 3.Ld4
Dxa3-/+] 2…Db3 Nun droht schon Tc2. 3.Ld4
Tc2 4.Da6 e5! Auch der zweite Turm findet den
Weg zur zweiten Reihe! 5.Lxe5 Tdd2 6.Db7
[Nach dem fehlerhaften 6.Tf1 führt schon
6…Dxe3 zum baldigen Matt. 7.Lf4 Txf2 8.Lxe3
Tg2+ 9.Kh1 Txh2+ 10.Kg1 Tcg2#] 6…Txf2 Die
Türme beherrschen die 2. Reihe absolut! 7.g4
deckt den Bauern h2. Die weiße
Rochadestellung ist total geschwächt. Weiß
kann dem koordinierten Angriff der schwarzen
Schwerfiguren nichts mehr dagegenhalten.
7…De6 8.Lg3 Txh2! [Weiß hoffte auf 8…Dxg4
9.Tf1 . Aber Capablanca fand eine viel bessere
Lösung.] 9.Df3 [Falls aber 9.Lxh2 dann
9…Dxg4+ 10.Kh1 Dh3 gehen bei Weiß gleich
die Lichter aus!] 9…Thg2+ 10.Dxg2 Beide
Königszüge verlieren sofort. [10.Kf1 Dc4+;
10.Kh1 Dh6+] 10…Txg2+ 11.Kxg2 Dxg4
12.Tad1 h5! 13.Td4 Dg5 14.Kh2 a5 um den
Läufer f8 ins Spiel zu bringen. 15.Te2 axb4
16.axb4 Le7 17.Te4 Lf6 18.Tf2 Dd5 19.Te8+
Kh7 Weiß gab auf. Er kann nichts gegen den
Angriff h5-h4 tun und der Bauer b4 geht bald
verloren. 0-1

(2) Botvinnik,Mikhail – Vidmar,Milan
Groningen, 1946 [Koblenz OB]

Der Turm übt bereits Druck aus auf der
halboffenen c-Linie. Der erste Teilplan besteht
in der charakteristischen Verdoppelung der
Türme. 27.Tc3 27…c6 Soll dem Sa8 etwas Luft
verschaffen.

28.Tac1 f6! Verhindert, dass der weiße
Springer nach e5 kommt. Schwarz hat ein
ziemlich festes Bollwerk errichtet, das nicht so
einfach zu zerstören ist. Schwarz bot hier sogar
Remis an. 29.Sb1! Ld7
30.Sa3 Jetzt wird klar. Weiß will die c-Linie mit
b4-b5 völlig öffnen, um mit dem Turm nach c7
zu gelangen. 30…Sc7 [Falls aber 30…b5 um das
weiße b5 zu verhindern, entsteht auf c5 ein
“schwacher Punkt” (anderes Strategiethema),
die gegnerische Figuren besetzen können, ohne
das Bauern sie vertreiben können.] 31.b5! Auch
schon in der Capablanca-Partie haben wir
gesehen, dass die Bauern Hindernisse beseitigen
können. 31…Sxb5 32.Lxb5 cxb5 33.Tc7 Nun ist
auch der zweite Teilplan erfüllt, ein Turm ist auf
die 7. Reihe eingedrungen. Klar ist, dass
Schwarz das Eindringen beider Türme nicht
zulassen darf. 33…Tc8 Das erlaubt aber eine
überraschende Opferwendung. [Falls 33…b4 , so
folgt sehr schön 34.Tb7+ Ka8 35.Tcc7! und nun
geht nicht 35…bxa3 36.Txa7+ Kb8 37.Tcb7+
Kc8 38.Ta8# Bitte nicht vergessen: zwei Türme
auf der 7. Reihe, die von einem Bauern oder
einer Figur unterstützt werden, setzen Matt!;
Am besten ist 33…Lc8! 34.Sxb5 Td7!!+/-]
34.Tb7+ Ka8 35.Txd7!! Weiß opfert die
Qualität, um auf der 7. Reihe zu bleiben!
35…Txc1 36.Sxb5 Thc8 Beide Türme sind
gezwungen, die c-Linie zu hüten. [36…–
37.Txa7+ Kb8 38.Tb7+ Ka8 (38…Kc8 39.Sd6+
Kd8 40.Sf7+ Kc8 41.Sxh8+-) 39.Sc7+ Txc7
40.Txc7+-] 37.Txg7 h6 38.Txa7+ Kb8
39.Tb7+ Ka8 40.Ta7+ Zugwiederholungen, um
die Zeitkontrolle zu erreichen. 40…Kb8
41.Tb7+ Ka8 42.g4 e5 43.d5 T1c5 44.Ta7+
Kb8 45.Tb7+ Ka8 46.Txb6 Tb8 47.Txb8+
Kxb8 48.a7+ Kb7! 49.Sd6+ Kxa7 Der Rest ist
einfach. 50.Se8 Kb6 51.Sxf6+- Tc3+ 52.Kf2
Tc7 53.h4 Tf7 54.Sh5 Kc7 55.g5! hxg5
56.hxg5 Th7 57.Sf6 Th2+ 58.Kg3 Th1 59.Kg2
Th8 60.g6 Schwarz gab auf. 1-0

(3) Taimanov,Mark E – Lisitsin,Georgy
Leningrad, 1949 [Koblenz OB]

Der Kampf um die offene c-Linie ist im vollen
Gange. Diese Ausgangsstellung zeigt auch, dass
es nicht einfach ist, die Schwächen des Gegners
zu erkennen. Oft sind diese versteckt. Der
Weißspieler hat in dem Bauern b7 die Schwäche
des Schwarzen erkannt und legt diese nun mit
dem Tausch des Lb5 frei. 21.Lf1

21…Lxf1 22.Kxf1 Tbc8 23.Db3 Se8 Scheinbar
ist der Druck auf der c-Linie völlig neutralisiert
(ausgeglichen). Schwarz hat den Springer auf
e8 gestellt, damit nach 24. Sb7 Tb7 der Tc8
nicht mit Schach geschlagen werden kann.
24.Sxb7 Txb7 Aber es kommt anders, Weiß hat
weiter gerechnet. 25.Dxb7 Dxb7 26.Txc8 Kf8
27.Tb8 De7 [Es geht nicht 27…Dxb8 28.Sd7+
Ke7 29.Sxb8+-; Auch nach 27…Da7 28.Txe8+
Kxe8 29.Tc8+ Ke7 30.Sc6+ geht die Dame
wieder verloren.] 28.Txa8 g6 29.Tcc8 Beide
Türme haben das strategische Ziel, die 8. Reihe,
erreicht. Der Rest ist einfach. 29…Kg7 30.Txe8
Dc7 31.Tec8 Db7 32.Tab8 Da7 33.Th8 De7
34.Tbg8+ Kh6 35.Txg6+ Kh5 36.Tg3 Kh4
37.Sf3+ Kh5 38.Thg8 1-0

(4) Judowitsch – Klaman
Leningrad, 1949 [Koblenz OB]

Weiß hat einigen Raumvorteil und beherrscht
die einzige offene Linie. Aber (!!) wenn Weiß
die Türme verdoppeln sollte, würden alle Türme
abgetauscht werden und der Vorteil wäre
verschwunden.Die schematische Einnahme
einer offenen Linie ist nicht alles; man muss sie
behaupten und Einbruchsfelder sichern können.
1.b4! Deshalb versucht Weiß, am Damenflügel
eine Schwäche zu schaffen. 1…b5 sonst zieht
Weiß b5! 2.a4! a6 [2…bxa4 3.b5 cxb5 4.Lxb5
Und Weiß hat einen gedeckten Freibauern auf
c5!] 3.axb5 Manchmal ist es günstiger, mit dem
Tausch bis nach der Turmverdoppelung zu
warten. 3…axb5 4.Ta1 Te8 5.Ta2 [5.Sxb5 Ist
auch hier schon möglich!] 5…Dc8 6.Tea1 Db7
Es scheint, als ob Schwarz das Gleichgewicht
auf der a-Linie aufrecht halten kann. 7.Db2 Se6
8.Ta3 Mit der Idee, eventuell zu vertripeln.
8…Sc7 9.Ta5 Ein Vorposten wird besetzt und
ein Abwartezug. 9…Txa5 10.Txa5 Sa6 11.Da3
Sab8 [11…Ta8 geht wegen 12.Sxb5 cxb5
13.Lxb5+-] Nun kann der Turm in die 7. Reihe
eindringen. 12.Ta7 Dc8 Nun ist es so weit
13.Sxb5 [Auch gut ist 13.Tc7] 13…cxb5
14.Lxb5 Danach werden die schlechtpostierten
schwarzen Figuren Opfer der weißen Figuren.
14…Kg7 15.Lxb8 Sxb8 16.Lxe8 Dxe8 17.b5
Lf8 18.De3 Dc8 19.Df4 1-0

(5) Blumenfeld – Aljechin
Moskau, 1908 [Srokovsky OB]

Schwarz steht etwas besser, hat die offene d-
Linie besetzt. Es ist sehr konstruktiv, wie er
systematisch seine Stellung verbessern wird.
1…Lb4!

Verhindert Te2-d2 und erzwingt c2-c3, was den
Punkt d3 schwächt, welchen Schwarz für das
Eindringen seiner Türme nutzen wird. 2.c3
Andere Züge würden nur den Königsflügel
schwächen!
[2.g3 Sg5! 3.c3 Lf8 4.Dc2 g6 5.Sh4 Le6-/+; 2.f3
Sf4 3.Tf2 Lxf5 4.exf5 Lc5 5.La3 Ld4 6.Lb2
De7-/+] 2…Sf4 3.Td2 Lxf5 4.Sxf5 Lc5 5.b4
Lf8 6.Txd8 [6.Dc2 würde zur gleichen Stellung
wie in der Partie führen. 6…Txd2 7.Dxd2 Td8
8.Dc2 Dd7-/+] 6…Txd8 7.Dc2 Dd7 Mit diesem
Zug gewinnt Schwarz den Kampf um die offene
d-Linie. 8.Tf1 Dd3! Die weiße Dame ist eine
starke Verteidigungsfigur und ihr Abtausch wird
sich katastrophal für Weiss auswirken, weil
danach die Einbruchsfelder d2 und d3 auf der d-
Linie ohne Deckung sind. 9.Db3+ Kh8 10.Sg3
h5 [10…Se2+! Meint Aljechin in der Analyse. ]
11.Lc1? [Besser wäre 11.h4!] 11…h4 12.Lxf4
exf4 13.Sf5 h3! Zerstört die Bauerndeckung des
weißen Königs. 14.De6?! [besser ist 14.Te1]
14…hxg2 15.Kxg2 f3+ 16.Kg1 Und ein schöner
Schluss! 16…Dxf1+ Weiss gab auf 17.Kxf1
Td1# 0-1

(6) Smyslov – Gligoric
Moskau, 1978 [Srokovsky OB]

Die schwarzen Figuren sind gut postiert und
üben starken Druck auf das Zentrum aus,
wogegen Weiss hofft, seine Bauernmehrheit am
Damenflügel geltend machen zu können. Aber
die Kontrolle über die offene zentrale Linie ist
ein gewichtiger Faktor. 1…Ld7!

Droht Ld7-a4 und verhindert somit Ta1-d1.
2.Tac1 [Auch nach 2.b4 La4 3.Db1 Sb3 4.Ld1
(schlechter ist 4.Ta2) 4…Txd1 5.Dxd1 Dxa1
6.Dxa1 Sxa1 7.Txa1 Bekommt Schwarz die
Herrschaft über die offene Linie. 7…Td8-/+]
2…La4 3.Dc3 Dxc3 4.Txc3 Lb3! Sehr stark
gespielt! Schwarz blockiert den weissen
Damenfluegel und gleichzeitig unterbindet er
das befreiende b2-b4. 5.Tfc1 a5 6.Kf1 Ta6
7.Ke1 Tad6 Schwarz hat zwar den Kampf um
die offene d-Linie gewonnen, aber die
Einbruchsfelder sind sämtlich gedeckt, also
muss Schwarz eine weitere Schwäche im Lager
des Weissen schaffen, um seinen Vorteil zu
vergrößern. Die schwarze Bauernmehrheit am
Königsflügel verspricht, dieses Ziel auf dieser
Seite des Brettes zu erreichen. 8.Tb1 a4 9.h3 f6
10.Sh2 Weiss möchte den unangenehmen Lb3
abtauschen, zu welchem Zwecke die
Marschroute Sh2-f1-e3-c2-a1 vorgesehen ist.
Dieses kostet zwar viel Zeit – aber was soll man
sonst tun? 10…b6 11.Sf1 Kf7 12.f3 f5 13.Se3 g5
Schwarz bringt seine Bauernmehrheit in
Bewegung, gleichzeitig gewinnt er Raum und
versetzt sich in die Lage, bei Bedarf einen
Freibauern bilden zu können. 14.Sc2 Kf6
15.Sa1 h5 16.Sxb3 axb3!? [Auch gut ist
16…Sxb3 17.Td1 Sc5 18.Tcc1 h4-/+] 17.Td1
Weiss ist bemüht, um jeden Preis zu aktiven
Möglichkeiten zu kommen – ansonsten droht der
langsame Erstickungstod nach h5-h4 mit
nachfolgendem Kf6-e5-e4. 17…Txd1+ 18.Lxd1
Sd3+ 19.Kf1 Sxb2 20.Le2 Sa4 21.Txb3 Td6-/+
22.g4 Weiß hat bereits eine verlorene Stellung:
die Bauern a3 und c4 sind schwach, der Laeufer
e2 ist passiv und Schwarz hat am Königsflügel
einen Bauern mehr.Weiss versucht nun
vergeblich, dynamisch die Stellung zu ändern.
22…Sc5 23.Tb5 hxg4 24.hxg4 f4 25.Ke1 Ke5!
Königszentralisation! Mit der Hilfe des Koenigs
gewinnt Schwarz sehr schnell. 26.a4 Kd4 27.a5
bxa5 28.Txa5 Ta6 29.Tb5 e5 30.Kf2 e4 31.Tb1
Ta2 Weiß gab auf 0-1

(7) Ribera – Capablanca
Barcelona, 1929 [Srokovsky OB]

Ein schwarzer Turm steht schon auf der offenen
d-Linie, aber wie weiter! Und die Figuren des
Schwarzen sind besser entwickelt für den
Kampf um die d-Linie. 1…Sc5!

2.Lc2 [2.Tad1 Dieser naheliegende Zug würde
einen Bauern verlieren. 2…Lxf3! 3.Dxf3 Sxd3
4.Txd3 Db4! mit dieser Gabel.] 2…Lxf3! Dieser
Abtausch ermöglicht Schwarz das Eindringen
auf die zweite Reihe. 3.Dxf3 [3.gxf3?? Dg5+
4.Kh1 Td2-+] 3…Td2 4.Dc3 Tfd8 Damit hat die
schwarze Strategie gesiegt. 5.Tad1 Se4! Mit
diesem Zug sichert Schwarz seinen Vorteil.
6.De3? [besser war 6.Txe4-/+] 6…Txc2 7.Dxe4
Txb2 Die erste Frucht des Kampfes um die d-
Linie ist der b2-Bauer. 8.a3 Tbd2 9.Txd2 Txd2
10.h3 [10.Da8+?! Dd8 11.Dxa7 Td1!-+] 10…c5
11.Te3 Td4 12.Da8+ Td8 13.Df3 Dd7 Droht
Dd7-d1 mit Damentausch 14.Kh2 Dd4 15.Te4
Dd3 Nach dem Damentausch bedeutet weiterer
Widerstand nur noch pure Zeitverschwendung.
16.Dg4 h6 17.Te3 Dd4 18.De2 Dd1 19.Db2
Dd2 0-1

(8) Capablanca – Vidmar
London , 1922 [Srokovsky OB]

Weiß steht aufgrund des geschwächten
Damenflügels besser und kämpft um die c-
Linie. 1.Sxd5!

Weiss öffnet die c-Linie, auf welcher er
Alleinherrscher wird. 1…cxd5 Bitterer Zwang.
[1…exd5? 2.Ld3 Sf6 3.Dxc6+-] 2.Ld3! h6
[2…Sf6 3.Dc7 Ld7 4.La6! Ein wichtiger Zug.]
3.Dc7! Sofort hindert die weiße Dame den
Schwarzen an der Entwicklung seiner Figuren.
3…Db4 Hierauf hat der Schwarze seine
Hoffnungen gesetzt. Er befreit mit diesem
Damenzug den Springer aus der Fesselung und
greift zugleich den Bauern b2 an. 4.a3! Gibt
Schwarz kein Zeit, die Stellung zu
konsolidieren. 4…Da4 [4…Dxb2 geht taktisch
nicht: 5.Tb1 Dxa3 6.Lb5+-] 5.h3! Mit diesem
Zug zeigt Capablanca seinem Gegner, dass er
sich in “strategischem Zugzwang” befindet.
5…Sf6 6.Se5 Ld7 7.Lc2 [7.b3! gewinnt schon
Material.] 7…Db5 8.a4 Dxb2 9.Sxd7 [Sofort
gewinnt 9.Tb1 Da2 10.Lb3 Da3 11.Sxd7+-]
9…Tac8! 10.Db7 [Noch besser ist 10.Lh7+]
10…Sxd7 11.Lh7+ Kxh7 12.Txc8 Txc8
13.Dxc8 Sf6 14.Tc1! Die schweren Figuren
suchen das Zusammenspiel. 14…Db4 Der Rest
gehört nicht mehr zum Thema. 15.Dc2+ Kg8
16.Dc6! Da3 17.Da8+ Kh7 18.Tc7 Dxa4
19.Txf7! Der Bauer f7 ist weit wichtiger als der
auf a7, weil auf Grund der jetzt geschwaechten
Lage des schwarzen Koenigs Mattmotive
entstehen werden. 19…Dd1+ 20.Kh2 Dh5
21.Dxa7 Dg6 22.Tf8 Df5 23.Tf7 Dg6 24.Tb7
Se4 25.Da2 e5 26.Dxd5 exd4 27.Tb8 Sf6
28.Dxd4 Df5 29.Txb6 Dxf2 30.Dd3+ Kg8
31.Tb8+ Schwarz gab auf wegen 31…Kf7
32.Tb7+ Kg8 33.Dg6 1-0

2. Jugendturnier SC 1994 Oberland am 08.05.2020

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer!

Nächste Woche 15.05. um 17:00 – 18:30 Uhr, dann können die jüngeren erst noch ein bisschen rausgehen. Wir streben mehr als 10 Teilnehmer an.

Ergebnis des ersten Online Turniers

Dank an die Teilnehmer der ersten Auflage.

Freitag, den 8.Mai um 15.30-17.00 Uhr gibt es das 2.Turnier (ca. u25) . Bitte zahlreich anmelden. Gleiches Vorgehen wie beim ersten Mal.